Höhlen, Fledermäuse und eine versteckte Lagune
Koh Panak ist der Abenteuerstopp auf Phang Nga Bay Tagesausflüge. Kein Strand hier. Kein Schwimmen. Stattdessen gibt es Höhlen. Richtige Höhlen, in denen man Helm und Taschenlampe braucht, in denen man flach in einem Kanu liegt, um sich unter niedrigen Decken hindurchzuzwängen, und in denen Fledermäuse in völliger Dunkelheit über einem hängen.

Wir haben das jetzt schon ein paar Mal gemacht, und es ist jedes Mal ein Highlight. Das Boot ankert am Fuße einer gewaltigen Kalksteinklippe. Dort gibt es eine kleine Anlegestelle, die man erst erkennt, wenn man direkt daneben steht. Man steigt in Schlauchboote um, wobei ein Guide von hinten paddelt, während man vorne sitzt. Dann geht es in die Höhlen.
Im Inneren der Höhlen
Koh Panak hat fünf benannte Höhlen. Die Fledermaushöhle ist die Hauptattraktion. Man paddelt durch so dunkle Abschnitte, dass man nichts sieht außer dem, was die Taschenlampe des Guides anstrahlt. Über einem schlafen Fledermäuse an der Decke. Stalaktiten hängen tief, manche so nah, dass man sie berühren könnte, wenn man unklug genug wäre, es zu versuchen. An einer Stelle riecht man Fledermauskot. Nicht angenehm, aber es gehört zum Erlebnis dazu. Manche lieben es. Andere wollen einfach nur schnell durch.

Die Eishöhle ist anders. Hier kann man zu Fuß hineingehen, anstatt zu paddeln. Die Felsformationen sehen tatsächlich aus wie Eiskugeln, daher der Name. Sie ist nur bei Ebbe und nicht bei Regen zugänglich. Bei ungünstigen Bedingungen wird sie von den Guides ausgelassen.

Die Diamanthöhle beherbergt Kalzitformationen, die im Licht funkeln. Die Mangrovenhöhle mündet in eine Lagune, die von Mangrovenwurzeln und Kalksteinwänden umgeben ist. Jede Höhle bietet etwas Einzigartiges.
Die verborgene Lagune

Die Höhlen führen schließlich zu einem Hong, einer verborgenen Lagune im Inneren der Insel. Kalksteinwände ragen steil in den Himmel. Farne und Lianen hängen herab. Mangrovenwurzeln breiten sich über den sandigen Grund aus. Das Wasser ist ruhig und grün. Es wirkt prähistorisch, wie ein Ort, der sich seit Jahrtausenden nicht verändert hat.

Hier leben Wildtiere. Affen in den Bäumen, Schlammspringer auf den Felsen, Eisvögel kreisen über uns. Ein Besucher hatte eine Banane dabei, woraufhin ein Affe zwischen den Kanus hin und her sprang. Wahrscheinlich nicht empfehlenswert, aber eine schöne Geschichte.
Was du wissen musst
Der richtige Zeitpunkt für die Gezeiten ist hier entscheidend. Bei Hochwasser stehen die Höhleneingänge unter Wasser. Bei Niedrigwasser besteht alles aus Schlamm und scharfen Felsen. Reiseveranstalter planen die Besuche daher für die mittlere Gezeitenphase, jenes kurze Zeitfenster, in dem der Wasserstand optimal ist. Sind die Bedingungen ungünstig, wird Koh Panak unter Umständen ganz ausgelassen.

Schutzhelme werden gestellt und sollten getragen werden. Ein Rezensent erwähnte Stalaktiten, die „den Kopf aufschlitzen können“. An manchen Stellen muss man sich flach ins Kanu legen, während der Guide es hindurchschiebt. Wenn Sie unter Klaustrophobie leiden, ist diese Tour möglicherweise nicht geeignet.
Die Touren dauern hier in der Regel 30 bis 45 Minuten. Premium-Anbieter wie John Grays Seekanu Sie können bis zu 90 Minuten verweilen. Die Nationalparkgebühr von 300 Baht deckt in der Regel alle Haltestellen der Phang-Nga-Bucht ab, einschließlich dieser.
Es ist es wert?

Ein Besucher bezeichnete Koh Panak als „hundertmal besser als James-Bond-Insel“. Das ist vielleicht etwas übertrieben, aber der Punkt ist klar. James-Bond-Insel ist berühmt und überlaufen. Koh Panak hingegen vermittelt das Gefühl einer echten Entdeckungsreise. Dunkle Höhlen, ruhiges Wasser, Kalksteinwände, die einen umschließen. Es ist der Ort, an den sich Besucher noch lange erinnern werden.
















